Sonntag, 22. September 2019

1. Dein Name ist ins Herz Gottes eingeschrieben!

Da lebte einmal ein reicher Mann. Er war immer sehr vornehm gekleidet und konnte sich Tag für Tag jeden Luxus und jedes Vergnügen leisten. Vor dem Tor seines Hauses aber lag ein schwer kranker Bettler namens Lazarus. Sein Körper war über und über mit Geschwüren bedeckt. Lk 16:19-20

Das Gleichnis beginnt mit einer Vorstellung der beiden Hauptfiguren: der namenlose Reiche, der ein religiöser Jude war, kein Heide, der Gott nicht kannte und zweitens Lazarus, der mittellose Arme, gelähmt und unfähig, sich zu bewegen, daher auch die Geschwüre. Nach damaliger Auffassung war dieses Leid ein Beweis dafür, dass Lazarus von Gott verflucht war. Dem ist nicht so. Lazarus erhält in diesem Gleichnis deshalb einen Namen, weil er geehrt werden soll. Sein Name bedeutet Gott ist Hilfe! Wer von allen vergessen ist, den vergißt Gott nicht. Wer in den Augen der Menschen nichts wert ist, ist wertvoll in den Augen des Herrn. 

Gibt es in meinem Leben auch Ähnlichkeiten mit Lazarus? Worin besteht meine größte Not? Wie nehme ich sie an? Kann ich sie ertragen? Halte ich fest am Gottvertrauen oder treibt es mich immer wieder zur Verzweiflung?