Donnerstag, 3. Oktober 2019

5. Innere Frieden durch Gottesliebe

Das Auge wird nicht satt vom Sehen, das Ohr nicht satt vom Hören. Koh 1, 8

Es ist schädlich, vergängliche Reichtümer zu suchen und auf sie unsere Hoffnung zu setzen. Auch wenn es gut tut, ist es schädlich allein nach Lob und Anerkennung von Menschen zu verlangen. Ebenso tut es nicht gut allerlei körperlichen Bedürfnissen gleich nachzugeben. Auch der Wunsch nach einem langen Leben hat jeder, wenngleich es noch wichtiger ist, sich um ein gutes Leben zu bemühen. Denn ungut ist es, nur auf das gegenwärtige Leben zu achten und für die Zukunft kein Auge zu haben. Lieben wir nicht das Flüchtige, sondern jenes Gut, das ewige Freude bringt. Sei also darauf bedacht, dein Herz von der Liebe zum Sichtbaren zu lösen und dich zum Unsichtbaren zu erheben. 

Ich werde mein Herz befreien und leer machen von allen Dingen. Mit meinem ganzen Wollen werde ich Gott lieben. Alles hängt von diesen wenigen Worten ab: Ich will dies oder Ich will dies nicht.